Die Industriefotografie befasst sich mit der fotografischen Darstellung von Motiven der industriellen Produktion. Der Schwerpunkt liegt auf den Produktionsmitteln, dem Fertigungsprozess oder im weiteren Sinne deren Auswirkungen. Im Gegensatz dazu steht dieProduktfotografie mit ihrem Fokus auf das produzierte Gut. Industriefotografie steht auch in enger Beziehung zur Architektur- und Landschaftsfotografie.
Industriefotografie wird als Gebrauchsfotografie von den Unternehmen selbst zur Aussendarstellung genutzt, um die Firma oder die technische Entwicklung und Leistungsfähigkeit zu präsentieren.
Als künstlerische oder dokumentarische Fotografie ist die Auseinandersetzung mit Motiven der Industriekultur zu verstehen.
Ein gemisch von industrie und eleganz wäre trash the dress!
Unter Trash the dress versteht man ein Subgenre der Hochzeitsfotografie, das anders als die klassische Hochzeitsfotografie auf den Gegensatz des eleganten Hochzeitskleids zu außergewöhnlichen Umgebungen wie Schrottplätzen, Graffitiwänden oder alten Fabriken setzt.
Ursprünglich kommt Trash the dress aus den USA. Ende des 20. Jahrhunderts, zu Beginn des 21. Jahrhunderts sollen die ersten Trash-the-Dress-Shootings in Las Vegas stattgefunden haben. John Michael Cooper soll der Urvater dieses Trends sein, der weltweit immer mehr an Popularität gewinnt.
Ihre Wirkung entfalten diese Fotos hauptsächlich durch die Atmosphäre des traditionellen Brautkleides in einer komplett untypischen Umgebung. Also hat der Hochzeitsfotograf auch eine ganz neue Aufgabe als das traditionelle. Beliebte Orte für Trash-the-dress-Fotos sind unter anderem Schrottplätze, Autofriedhöfe, Gewässer, Graffitiwände, alte Fabriken oder Häfen. Auch durch Schminke, Accessoires und „unpassende“ Schuhe wie etwa Gummistiefel kann der Kontrast unterstrichen werden.